Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum - Gesundheitsexperte der SPD Hessen informierte

Landkreis

v.l.n.r.: Detlev Blitz, Dr. Thomas Spies MdL, Oliver Grobeis und Helmut Arnold (Foto: Rolf Wilkes).

„Wie viel Arzt braucht der Mensch“? war eine der Fragen, die der Sprecher für Gesundheits- und Sozialpolitik der SPD im Hessischen Landtag, Dr. Thomas Spies MdL, seinen Zuhörern bei einer Veranstaltung am vergangenen Dienstag im Michelstädter Hof in Michelstadt stellte. Dr. Thomas Spies, selbst Mediziner und Notarzt, beantwortete dies und viele Fragen aus dem Publikum in einem hochinteressanten Vortrag allgemeinverständlich und mit vielen Beispielen aus der ärztlichen Praxis. Eingeladen hierzu hatten der SPD-Unterbezirk Odenwaldkreis und seine Arbeitsgemeinschaft 60plus.

Deutschland gehört nach wie vor zwar zu den Ländern mit der höchsten Arztdichte auf der Welt. Dennoch steht die medizinische Versorgung im ländlichen Raum – auch in Hessen - vor erheblichen Herausforderungen, so Dr. Thomas Spies. Während in vielen Bereichen der Daseinsvorsorge im ländlichen Bereich infolge der demografischen Entwicklung ein Nachfragerückgang herrscht, wird der Bedarf an medizinischen und pflegerischen Leistungen sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich weiter ansteigen: Die Situation der häuslichen Versorgung wird sich weiter verschärfen. Eine ungünstige Altersstruktur der Ärzte führt dazu, dass in den nächsten Jahren viele Ärzte in den Ruhestand treten und die Nachfolge nicht immer geklärt ist. Gerade im ländlichen Räumen ist die Niederlassungsbereitschaft von Ärzten nicht immer hoch, da hier die Patientenversorgung weniger attraktiv erscheint. Es droht mittlerweile eine Unterversorgung sowohl im fach- als auch im hausärztlichen Bereich, wie Studien in einzelnen Landkreisen zeigen. Ein abgestimmtes Konzept zur Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum ist daher notwendig. Ein Weg dazu weisen Medizinische Versorgungs-Zentren (MVZ), wie beispielsweise das MVZ des Gesundheitszentrums Odenwaldkreis/Kreiskrankenhaus in Erbach, das positive Effekte durch die Zusammenarbeit von Fachärzten in Koppelung mit sozialen Dienstleistungen der Pflege und Betreuung und mit eingebundenen Hausärzten vorbildlich leistet, so Dr. Thomas Spies weiter. „Ihr macht hier wirklich einen guten Job“ zollte der Referent den politisch Verantwortlichen wie den beteiligten Ärzten großen Respekt. Und: „ein tolles Haus“, so hatte er zuvor bei einer Besichtigung des Gesundheitszentrums Odenwaldkreis anerkennend festgestellt. Eine Weiterentwicklung könnte auch für den Odenwaldkreis das Projekt AGnES sein, das Dr. Thomas Spies den interessierten Zuhörern vorstellte. AGnES steht für: Arztentlastende, Gemeindenahe, Elektronisch gestützte, Systemische Intervention. In diesem Modellprojekt werden geeignete Hausbesuche durch qualifizierte nichtärztliche Praxismitarbeiter übernommen und entlasten so den Hausarzt. Der Erfolg des Projekts ist überzeugend und die Akzeptanz bei den beteiligten Partnern hoch, so Dr. Thomas Spies abschließend. –rw-

 

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