Mehr Zusammenarbeit gefordert: SPD-Kreistagsfraktion beschließt gemeinsame Resolution

Landkreis

Jahresklausurtagung der SPD-Kreistagsfraktion. Foto: Joshua Seger

Auf ihrer Klausurtagung vom 02.12. bis 03.12. in Frankfurt am Main tauschte sich die SPD-Kreistagsfraktion im Odenwaldkreis gründlich mit Landratsamt und kreiseigenen Betrieben und Partnern aus. So stellten sich unter anderem der neue Leiter der Odenwald Regionalgesellschaft (OREG), Marius Schwabe und der Geschäftsführer der Frankfurt RheinMainGmbH, Eric Menges vor. Weiterhin fand ein Austausch mit dem Jugendamtsleiter Ralf Franz Bär statt und der Haushalt des Odenwaldkreises für das Jahr 2018 wurde erläutert. Hierbei wird insbesondere der Beitritt zur Hessenkasse einen wichtigen Beitrag zur Konsolidierung der finanziellen Situation des Odenwaldkreises leisten.

Intensiv wurde auch die zukünftige Aufstellung des Odenwaldkreises diskutiert. Eine gemeinsame Resolution zu kreis- und länderübergreifender Zusammenarbeit verabschiedete die Kreistagsfraktion der SPD einstimmig.
Die SPD-Kreisfraktionen aus dem Odenwald, Neckar-Odenwald, der Bergstraße und Miltenberg sehen die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit ihrer Kreise als dringend geboten. Die SPD-Vertreter der vier Kreise fordern deshalb die Landesregierungen von Hessen, Baden Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern auf, bei der Organisation einer besseren länderübergreifenden Zusammenarbeit, insbesondere in den Bereichen Verkehrsinfrastruktur, Mobilität, Tourismusförderung und Fachkräftegewinnung eine strategische Zusammenarbeit offensiv anzugehen.

Wörtlich heißt es in einer gemeinsam verabschiedeten Resolution der SPD-Vertreter: "Der ländliche Raum benötigt dringend sowohl eine eigene, engere und bessere Zusammenarbeit innerhalb der Metropolregionen Frankfurt/Rhein-Main und Rhein-Neckar als auch zwischen den beiden Metropolregionen. An Stelle von Strukturdiskussionen und unnötigen Auseinandersetzungen zwischen Landesregierungen, Landkreisen und Städte und Gemeinden sollte eine strategische Steuerungsebene, in der auch die Kommunen ausreichend vertreten sind, eingerichtet werden. Auch unter dem Gesichtspunkt der zukünftigen Konkurrenzfähigkeit muss eine Metropolregion Rhein/Main/Neckar politische Zielsetzung der betroffenen, politischen Gremien sein."
Die SPD-Kreistagsfraktion im Odenwald schreitet somit auf ihrem Weg voran, den Odenwaldkreis zukunftsfähig und in der Außendarstellung attraktiv zu gestalten. "Der mit dem Wechsel im Landratsamt eingeschlagene Kurs der SPD und unseres Landrats Frank Matiaske, den Odenwaldkreis auch als Wirtschaftsregion offensiv zu vermarkten und die Stärken des ländlichen Raums herauszustellen, wird uns nur gelingen, wenn wir über Kreisgrenzen hinaus denken. Der Beitritt zur Frankfurt RheinMainGmbH ist neben dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und der Fachkräftegewinnung sicherlich ein Baustein von vielen, der zeigt, die SPD nimmt die Zukunft des Odenwaldkreises in die Hand. Die kreisübergreifende Einigkeit der SPD-Fraktionen ist somit sehr zu begrüßen. Gemeinsames und koordiniertes Handeln in den genannten Themengebieten kann jedem Kreis zum Vorteil gereichen", so Raoul Giebenhain, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreis.

 

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