Odenwälder fürchten Atomunfall in Biblis

Presse

ERBACH. Mit einer Demonstration an der Festhalle in Erbach vor Beginn der Kreistagssitzung am Montag haben die Jusos auf Gefahren aufmerksam gemacht, die vom Atomkraftwerk Biblis ausgehen. Die Demonstranten forderten, das Kraftwerk jetzt abzuschalten. Nach Angaben der Jugendorganisation in der SPD verfügt Biblis als einziges deutsches Atomkraftwerk über keine unabhängige Notstandswarte. Sie erinnerten an teils gravierende Störfälle, mit denen der Reaktor in der Vergangenheit aufgefallen war.

Am 16. Dezember im Jahr nach der Tschernobyl-Katastrophe mit der für ganz Europa folgenreichen Kernschmelze sei es auch in Biblis beinahe zum größten anzunehmenden Unfall gekommen.
Zum Schutz der Odenwälder Bevölkerung sei die Abschaltung der Blöcke A und B alternativlos, die Sicherheit der Bürger sei wichtiger als die Gewinninteressen des Betreibers RWE. Die Jusos unterstützen außerdem das Ziel des Odenwaldkreises, seinen Energiebedarf mittelfristig zu hundert Prozent mit erneuerbaren Energien zu decken und so auch die Wertschöpfung in der Region zu erhöhen. Auf Antrag von SPD, ÜWG und Bündnis 90/Die Grünen hat dies der Kreistag jetzt auch so beschlossen.
In dem Zusammenhang erachten die Jusos die Abschaltung des Bibliser Kernkraftwerks für dringend erforderlich, um möglichst schnell die Wende in der Energiepolitik zu erreichen. Sie halten den Weiterbetrieb der Blöcke A und B folglich nicht nur aus sicherheits-, sondern auch aus wirtschaftspolitischen Gründen für nicht mehr annehmbar. Die von der Bundesregierung beschlossene Laufzeitverlängerung schade.

Quelle: Echo-online.de

 

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